Pawel Markiewicz

Der zart besaitete Funke

Ich bin doch ein schwermutsvoll-grandioser Funke
zart wie die elysischen Engelsfittiche
Flimmer der über feinfühliger Heimat fliegt
ich Gefunkel komme vom linden Lutherstern
ein Gestirn das so zauberisch-anheimelnd ist
Paradies voller Geglitzer bleibt mir unfern
es schweben die Lichter – ein urschönes Siegel
ich bin verliebt in den hehren Zauberspiegel
die fein besaitete Heimat
gehüllt in meine Funkenglut
ich ergötze mich an einer Wärme der Ewigkeit
weil dein Schutzengel fliegt um des Traums willen sternenweit
ich werde nun ein Zaubermond
superb-graziles Funkenboot
das die Musenträume trägt
in die engelhafte Welt
ich brenne nie lichterloh
wie die glühende Hölle
ich schimmere nur himmelhoch
und schwärme für Paradiese
ich schwebe des Zaubers halber
und schenke Gedichte immer

ich bin der träumerische Geniefunken
schwebend in reiner Anmutsontologie
ich werde zu der reinsten Metaphysik
ich schwelge in sanfter Altertumsethik

ich will mitnichten erloschen werden
für immer träumen – des Traums gedenken
nie mit schwärmerischen Funken hadern
verträumt – verzaubert
verewigt – verliebt

verdichtet – am Dasein einander ergötzt
betuliche Heimat trunken vor Funken
verträume Momente der Musenwonnen!

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