Fröide bricht von Märzens sunne,
daz lant erwacht von winterleid;
durch wîsen dringet lichte wunne,
verjagt ist frost und starre zeit.
Die vogele singen âne klage,
in süezem ton durch luft so klar;
ein bluome hebt sich âne frage,
als ob sie immer lebend war.
O herze, lâ dich ouch erheben
mit allem, daz nu wachsen wil;
der lenz ist komen, bringt dir leben –
und macht die stille seele vil.
So singe mit in frischer stunde,
daz alles nu sich neu gebar;
die märzen sunne tut dir kunde:
daz leben sieget immerdar.