So ordnet sich die kalte Macht,
nicht hart – nur klar in ihrer Nacht.
Sie nimmt zurück, was überstand,
und legt es still in ihre Hand.
Was zu viel war im lauten Licht,
verliert im Frost sein Übergewicht.
Die Felder schweigen weit und rein,
und lernen wieder Maß zu sein.
Denn was der Winter leise tut,
ist Sammlung mehr als strenge Hut.
Im tiefen Ruhn, im weißen Raum
wird Neues wach im alten Traum.
Nicht sichtbar noch – doch schon bereit,
atmet im Grund die andere Zeit.
Und unter Schnee, im stillen Sein,
richtet sich leis der Frühling ein.