Marika Russ

Leise.

Schreien, alles was ich machen wollte, alles raus um endlich- endlich diesen schmerz zu befreien.
Jedoch nein.
Ich blieb leise.
Leise wie die einzelnen Regentropfen die meine Fensterscheibe runter tropfen.
Leise wie das rauschen der wellen.
Ich wollte sprechen doch meine stimme war verschnürt.
Keiner konnte mich hören.
Keiner wollte mich hören.
Vielleicht ist es besser so?
Vielleicht ist es besser so wenn ich meinen Mund schließe, einen faden nehme und nähe- nähe bist meine Finger bluten.
Bluten wie mein herz in der Nacht als du mich trafst.
Jedoch warte.
Du zogst mich zu einem Ort, wo mich keiner sehen könnte?
Mich keiner Hören könnte?
Dunkelheit.
War alles was ich sah, und dein Gesicht- deine Augen die mich ansahen, deine Hände die mich berührten.
Jedoch warte.
Hörtest du ein „Ja“?
Meine Augen glasig, die Sicht verschwommen.
Und auf einmal war die Welt ganz leise.

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