Der März tritt leise übers Land,
mit Märzwind kühl und klarer Hand.
Noch trägt der Morgen Frost im Kleid,
doch Tauwetter kündet neue Zeit.
Der Frühling atmet unter Zweigen,
wo Knospen sich dem Licht schon neigen.
Im Vogelgesang, so hell und rein,
will neues Werden hörbar sein.
Die Saat liegt still in dunkler Erde,
doch träumt sie schon vom grünen Werde.
Im Wandel pulst verborg’ne Kraft,
die aus dem Stillstand Leben schafft.
So wächst aus Grau ein sanftes Licht,
das zögernd durch die Wolken bricht.
Der März – er ringt, er zögert kaum,
und pflanzt den Aufbruch in den Raum.