Olga Sadlowski

Rückwärts zu Gehen und rückwärts zu Denken kostet Mühe…

Rückwärts zu Gehen kostet Mut, wer weiß was jeder heimlich tut
Geheimes Weges Ferne Spaltung, du weißt das Stolz erfordert Haltung
Die Stimme Deines „ich“ sagt leise: schweige. Ist das Vernunft? Beherrschung? Oder einfach feige?
Beherrschung …der Gültigkeitsablauf-das haben wir alle drauf. Die Nerven, Nerven…

Und plötzlich macht das Peng! Das wird so eng, mein Freund, so eng…
Rückwärts zu denken kostet Mühe, Vergangenheit ist kein Geschenk – die muss man mühsam sich verdienen…um später an Erfahrung und erkämpfe Reife sich bedienen…
Wie kannst du, Gottesschöpfung, so bedürfnislos, sich bemitleidend gegenläufig durchs Leben wandern?

Auf einer Insel voller Einsamkeit im tiefen Ozeans sogar der Sand hat das Bedürfnis – zu spüren, des Windes Leidenshaft, des Lichtes Aufgang, des Meeres Brise, das Leben…
Du hast dich selbst an dich gewöhnt, jetzt mal die Hände hoch, wer war als Kind so richtig mal verwöhnt?
Dann schöpfe jetzt…Vorwärts, mein Freund, vorwärts!

Gedächtnis ruft: bleib hier! Nein, Danke, nicht mit mir.
Die Feigheit ruft: bleib hier! Nein, Danke, nicht mit mir.
Verzweiflung ruft: bleib hier! Nein, Danke, nicht mit mir.

Der Kellner ruft: willst du ein Bier? Nein, Danke… (Spaß), na klar, gib her!

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 4.3 / 5. Anzahl Bewertungen: 33

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert