Siegfried Schumacher

Sattgelb

Sattgelb die Sonnenblumen,
Öhmdgeruch.
Leise Nebel im Gehirn,
silbern glänzend Spinnenhaar.

Und zögernd dann,
in einer Art von Litanei,
wobei der Bauer sich bekreuzigt,
das Stoppelfeld.

Graureiher.

Die süße Lust
des Alters
Qual,
das Taufeld,
deine Liebe

Du bist so alt,
du bist so kalt,
du bist noch ungeboren –
wobei der Greis
in seinen heit´ren Reden –
du weißt es nicht.

Gesang.

Verloren,
ohne Aussicht auf Erlösung
die Tat vereint die Not,
die deiner Weise tönt.

Ein Sternenstrich.

Der Mond
in seinem Halbgesicht,
ein Haubentaucher gurrt,
die Belche schreit.

Spürst du
den großen Frieden,
lauernd,
auf dem Sprung?

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