Chandrika Wolkenstein

Seifenblasen

Ein Kind lässt Seifenblasen steigen.
Der Wind trägt sie zum Wasser hin.
Das Ufer mit den Weidenzweigen
spiegelt sich mit uns darin.

Ein Haus wird rund, ein Baum steht schief.
Die Brücke zieht im Wind vorbei.
Der Fluss, zuvor noch breit und tief,
schwebt mit – dann bricht das Bild entzwei.

Es platzt die zweite. Ohne Beben
fällt eine ganze Landschaft weg.
Der Fluss fließt weiter. Und daneben
steht noch das Haus am selben Fleck.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 2

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Ein Gedicht in Schönschrift publizieren? Nutze den Handlettering-Generator und verwandle dein Gedicht in ein visuell ansprechendes Kunstwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert