Sarah Rosenrot

Sieh mich an

Diese Farbe füllt mich wieder
Doch kann sie nicht benennen
Wechselt allmählich das Gefieder
Und fängt manchmal an zu brennen

Dann zitter’n meine Beine
Meine Rippen klappern alleine
Ich greife, bis die Knöchel weiss
Und ich durch die Stange greif

Ihr schaut mich an
Und sieht wie ich brenn‘
Doch zieht es sich lang
Wie mein Geschrei rennt

Das Geschrei ist flüsternd leise
Passiert doch nicht nur wenn ich weine
Du lachst, du stinkst, du trägst ein Gesicht
Das unbemerkt dein Sein zersticht
Sieh mich an

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1 Kommentar zu „Sieh mich an“

  1. Ich find es interessant. Aufmerksamkeit? Achtung? Ausgrenzung? Man könnte sogar etwas erotisches raus lesen. Ist teilweise schwer zu deuten, aber es ist wild.

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