Noch liegt ein Hauch von Frost auf Wald und Flur,
doch mildes Licht durchbricht des Winters Schweigen;
im Märzwind beben schon die kahlen Zweigen,
und Tau durchzieht der starren Erde Spur.
Verborgne Saat träumt tief in dunkler Kur,
die Knospen heben sich im stillen Neigen;
ein Vogelruf lässt ferne Himmel steigen
und rührt an Herz und Zeit zugleich die Uhr.
O März, du Bote zwischen Nacht und Glut,
im Wandel wächst aus Kälte neues Leben;
du führst das Licht durch Frost in warme Blut.
Was schweigend war, darf wieder Hoffnung geben;
der Anfang ruht in deiner leisen Flut –
und öffnet Welten, die im Innern beben.