Eines Nachts, dort hinter den Dünen
Da geht ein Mann, er will hier sühnen
Das Gewissen treibt ihn, es läst ihn nicht ruhn
Heut ist er gekommen, heut muß er es tun.
Er wanderte lange durch seinem Raum
Erwachte mit Schweiß aus schwerem Traum
Er kann jetzt nicht mehr, muß Gewissheit haben
Drum kam er hier her, er will hier graben
Er denkt und schaut, verwischt seine Fährte
Er gräbt ein Loch wohl tief in die Erde
Von Angst und Zweifel angetrieben
So wühlt er dahin, es ist gleich Sieben
Der Morgen graut, es wird bald Hell
Der Spaten schlägt auf, jetzt lacht er grell
Er kommt nun in Eile, er schaufelt verbissen
Er will die Gewissheit nicht länger vermissen
Nun ist er am Ziel und fördert zu Tage
Was er damals vergrub, mit viel geplage
Eine Kiste aus Holz, mit schönen Beschlägen
Er kann sie leicht öffnen, er braucht nicht sägen
Er hebt den Deckel, und kann es nicht fassen
sein Verstand versagt, will ihn verlassen
er taumelt zurück, vom Wahnsinn getrieben,
er weiß nicht mehr ein, nichts ist ihm geblieben
ein Schritt noch zurück, er stürzt von der Klippe
im Meer tief unten, schlägt auf sein Gerippe
ein Windstoß erfasst, die Kiste behebe
sie kommt nun ins rutschen, ist nicht mehr träge
sie hat ein Ziel, ihr Ziel ist das Meer
sie will ihrem Finder hinterher
sie schlägt sogleich auf, dort in den Wogen
und wird sofort in die Tiefe gesogen
Wie eine Zeichnung an einer Wand,
steckt nur ein Spaten wohl tief im Sand.
Wer hat ihn besessen
und hier vergessen
wer trug ihn hierher
direkt an das Meer
erfahren wird es keiner auch nicht mit Macht
denn es war ja eine recht stürmische Nacht
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