Allgemein

Im Vorraum des Glanzes

Wir rauchten einst den Nebel der Flucht, verloren im Schweigen der inneren Sucht. Heut trinken wir bitter, was gestern begann, vergessen als Trost, so gut man es nur kann. Wir drehen uns weiter im Karussell der Mode, getriebene Träumer im flackernden Code. Was glänzt, wird begehrt, was still ist, verliert, ein Spiel, das sich selbst […]

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Gedanken ans Feuer

Zündet wortlos ein kleines Feuer an, nicht größer als eine Handfläche – still, warm, lebendig. 🔥 Kein Wind, kein Lärm, nur das sanfte Knistern von trockenem Holz, das sich langsam in Glut verwandelt. Siehst du das Flackern? Es tanzt nicht für uns, es tanzt nicht gegen uns. Es tanzt einfach, wie das Leben. Ich lege

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Vom ackerton zum Himmelslicht

Vom Ackerton zum Himmelslicht, die alte Not das Herz nicht bricht. Mit Freude geh’ ich nun den Gang, begleitet von der Zither Klang. Die Treue zu mir selbst erwacht, nach einer langen, tiefen Nacht. In Liebe blick’ ich auf das was mich befreit von Knechtschaft und von Einsamkeit- In Demut nehm’ ich, was nun kommt

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Bahnhofsviertel

Siehst du den Mann vor der Spielothek steh’n, mit zitternden Händen, kaum fähig zu geh’n? Ein Becher voll Kaffee, der wärmt nur die Haut, sein Mantel ist müde, der Kälte vertraut. Die Schuhe erzählen von Jahren im Dreck, die Zeit ist verschwunden, der Tag bleibt ihm weg. Und du willst mir sagen, du seist schon

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Geld ist nicht alles

Ein „gutsituierter“ und vermögender Mann, meint, dass er stets alles Mögliche kaufen kann. Und dabei nun leider Gottes total vergisst, dass dennoch manches grundsätzlich nicht käuflich ist. Er kann Uhren kaufen, allerdings keine Zeit, kann Pillen erwerben, doch keine Gesundheit, kann Bücher kaufen, aber keinen Intellekt, sogar Freunde kaufen, nur nicht ihren Respekt. So ist

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Spurwechsel

Für andere Kraft – stets unermessen- lange Zeit das Selbst vergessen. Hatte schließlich den Sinn -anderen helfen?- Lebensfreude der Gewinn. Leichter fiel diese Variante, je regelmäßiger man sie anwandte. Nun aber ist unbedingt angesagt, was zu oft wurde vertagt: Lebe den eigenen schönen Traum, schaffe Dir dafür entsprechend Freiraum, denn wer weiter nur davon träumt,

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overdrive

Hast einfach zu viel gefühlt, warst deshalb recht aufgewühlt. Wolltest dies möglichst schnell unterbinden, um Dich selbst wiederzufinden. Schaltest deshalb Deinen Kopf dazu ein, denn, was nicht ist, darf nicht sein. Bleibt das Gefühl jedoch im Innern, wird sich alles nur verschlimmern? Die Differenz von Kopf und Herz wird zu einem besonderen Schmerz: Dieser ist

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Wie immer..

wenn der Morgen am Horizont rot, der letzte Traum nicht mehr droht, ein schriller Ton im Raume erklingt, der Wecker die Nachrichten bringt, Gestern eigentlich wie immer war, Sonne schien und der Himmel klar, Tage wie dieser erscheinen gleich, so auch das Ei gekocht ganz weich, Blicke aus dem Fenster geschehen, die Bäume noch immer

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Bitte eintreten

Bitte treten Sie ein in das Innere meiner Gedichte. Von außen sind sie nur dunkle Scheiben, bemalt mit Andeutungen, Schatten und einem Licht, das sich nicht verrät. Wer nur vorbeigeht, sieht nichts als Glas. Vielleicht ein Muster, vielleicht auch nur Staub. Doch wer stehen bleibt, spürt, hier ist etwas, das Geduld fordert. Man muss sich

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Erfahren alt!

Erfahren alt… Als junge Frau erfahren alt. Blicke sind nicht immer kalt. Bei den Freiern in der Pflicht. Auch mal mit ein Angstgesicht. Die bunte Meile ihr Revier. Anmachgesten nach Manier. Singt so gerne vor sich hin. In den Liedern steckt ihr Sinn. Weiß es nicht wie lange noch. Hier ist ihre Heimat doch… Bernd

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Sternenfänger

Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind, das durch die Nächte jagt im leisen Wind. Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen, auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen. Ein Herz, das seine Kindheit nie verliert, mit Flügeln aus Papier, vom Abendlicht berührt. Du greifst nach Sternen, suchst dein kleines Glück, doch oft

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Wenn die Erde wieder atmet

Vielleicht beginnt die neue Welt nicht dort, wo Macht die Regeln hält, nicht dort, wo Reichtum Mauern zieht, und jeder nur den Vorteil sieht. Vielleicht erwacht sie leis im Herzen, wo jeder spürt, was wirklich zählt – ein Leben ohne Siegesschmerzen, ein Morgen, das die Erde wählt. Wir warfen Nahrung fort wie Staub, verbrannten Wälder,

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Der Duft der Glut

Der Duft der Glut, er flammte auf in mir, ein Kreis aus Feuer zog mich hin zu dir. Von heißem Wunsch emporgerissen, verlor ich Halt in deinen Küssen. Ich sank hinab und immer weiter, die Funken stoben, wild und heißer und jede Flamme schlug empor, als trüge sie mein Wort hervor. Es brannte hell, es

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Das erste Licht

Ein neuer Tag beginnt, noch unberührt und weit, der frühe Wind verweht den Staub der Dunkelheit. Stille füllt den Glanz, die Welt hält den Atem an, weil im hellen Schein das Werden neu begann. Das Gold der Sonne bricht sich sacht im kalten Glas, ein Funkeln fängt sich fern im nassgeschmiegten Gras. Gesegnet sei die

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Schade um den Mond

Wir streiten uns in der Nacht. Worte blitzen auf. Zorn glüht nach. Keiner hört zu. Jeder hat recht. Über uns der Mond. Er wandert um den Teich, uns belauschend. Schade um den Mond, er lässt die Sterne so wunderschön tanzen; er legt einen magischen Glanz auf Dächer und Felder; er verstreut Silber auf den Straßen.

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Wenn Zitherklang das Herz berührt zurück dich in die Kindheit führt.

Wo die Karawanken schweigend stehn, und kalte Winde um die Gipfel wehn, da zittert leis’ ein Saitenspiel im Tal, ein Gruß der Heimat, wie ein Sonnenstrahl. ———————— Ich hör’ die Harfe, hör’ der Zither Klang, er macht die Seele weit das Herz mir bang. Vom Hochzeitsfest im Kärntner Land, bis hin zum Kindheitstraum wo ich

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Der stumme Zeuge

Es brennt ein tiefes, stilles Leid, wenn fremde Schuld das Herz entzweit. Zu sehen, wie ihr Licht zerbricht – doch helfen kann ich ihr nicht. Wenn Weinen durch die Stille bricht, ist es ihr Schmerz, der zu mir spricht. Das Schweigen glänzt wie pures Gold, doch bleibt mein Blick der Wahrheit hold. Ja, Schweigen ist

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Korrektes Verhalten

Ein Mensch auf korrektes Verhalten Wert legt und sich über jede Verfehlung aufregt. Auch in arg gestressten Lagen nicht vergisst, dass Korrektheit im Leben notwendig ist. Deshalb er nie fünfe gerade sein lässt, hält an sein Verhalten stets ausnahmslos fest. Abweichungen hiervon weder toleriert noch das „der Zweck Mittel heiligt“ akzeptiert. Doch dann er den

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