Allgemein

overdrive

Hast einfach zu viel gefühlt, warst deshalb recht aufgewühlt. Wolltest dies möglichst schnell unterbinden, um Dich selbst wiederzufinden. Schaltest deshalb Deinen Kopf dazu ein, denn, was nicht ist, darf nicht sein. Bleibt das Gefühl jedoch im Innern, wird sich alles nur verschlimmern? Die Differenz von Kopf und Herz wird zu einem besonderen Schmerz: Dieser ist […]

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Wie immer..

wenn der Morgen am Horizont rot, der letzte Traum nicht mehr droht, ein schriller Ton im Raume erklingt, der Wecker die Nachrichten bringt, Gestern eigentlich wie immer war, Sonne schien und der Himmel klar, Tage wie dieser erscheinen gleich, so auch das Ei gekocht ganz weich, Blicke aus dem Fenster geschehen, die Bäume noch immer

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Bitte eintreten

Bitte treten Sie ein in das Innere meiner Gedichte. Von außen sind sie nur dunkle Scheiben, bemalt mit Andeutungen, Schatten und einem Licht, das sich nicht verrät. Wer nur vorbeigeht, sieht nichts als Glas. Vielleicht ein Muster, vielleicht auch nur Staub. Doch wer stehen bleibt, spürt, hier ist etwas, das Geduld fordert. Man muss sich

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Erfahren alt!

Erfahren alt… Als junge Frau erfahren alt. Blicke sind nicht immer kalt. Bei den Freiern in der Pflicht. Auch mal mit ein Angstgesicht. Die bunte Meile ihr Revier. Anmachgesten nach Manier. Singt so gerne vor sich hin. In den Liedern steckt ihr Sinn. Weiß es nicht wie lange noch. Hier ist ihre Heimat doch… Bernd

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Sternenfänger

Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind, das durch die Nächte jagt im leisen Wind. Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen, auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen. Ein Herz, das seine Kindheit nie verliert, mit Flügeln aus Papier, vom Abendlicht berührt. Du greifst nach Sternen, suchst dein kleines Glück, doch oft

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Wenn die Erde wieder atmet

Vielleicht beginnt die neue Welt nicht dort, wo Macht die Regeln hält, nicht dort, wo Reichtum Mauern zieht, und jeder nur den Vorteil sieht. Vielleicht erwacht sie leis im Herzen, wo jeder spürt, was wirklich zählt – ein Leben ohne Siegesschmerzen, ein Morgen, das die Erde wählt. Wir warfen Nahrung fort wie Staub, verbrannten Wälder,

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Der Duft der Glut

Der Duft der Glut, er flammte auf in mir, ein Kreis aus Feuer zog mich hin zu dir. Von heißem Wunsch emporgerissen, verlor ich Halt in deinen Küssen. Ich sank hinab und immer weiter, die Funken stoben, wild und heißer und jede Flamme schlug empor, als trüge sie mein Wort hervor. Es brannte hell, es

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Das erste Licht

Ein neuer Tag beginnt, noch unberührt und weit, der frühe Wind verweht den Staub der Dunkelheit. Stille füllt den Glanz, die Welt hält den Atem an, weil im hellen Schein das Werden neu begann. Das Gold der Sonne bricht sich sacht im kalten Glas, ein Funkeln fängt sich fern im nassgeschmiegten Gras. Gesegnet sei die

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Schade um den Mond

Wir streiten uns in der Nacht. Worte blitzen auf. Zorn glüht nach. Keiner hört zu. Jeder hat recht. Über uns der Mond. Er wandert um den Teich, uns belauschend. Schade um den Mond, er lässt die Sterne so wunderschön tanzen; er legt einen magischen Glanz auf Dächer und Felder; er verstreut Silber auf den Straßen.

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Wenn Zitherklang das Herz berührt zurück dich in die Kindheit führt.

Wo die Karawanken schweigend stehn, und kalte Winde um die Gipfel wehn, da zittert leis’ ein Saitenspiel im Tal, ein Gruß der Heimat, wie ein Sonnenstrahl. ———————— Ich hör’ die Harfe, hör’ der Zither Klang, er macht die Seele weit das Herz mir bang. Vom Hochzeitsfest im Kärntner Land, bis hin zum Kindheitstraum wo ich

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Der stumme Zeuge

Es brennt ein tiefes, stilles Leid, wenn fremde Schuld das Herz entzweit. Zu sehen, wie ihr Licht zerbricht – doch helfen kann ich ihr nicht. Wenn Weinen durch die Stille bricht, ist es ihr Schmerz, der zu mir spricht. Das Schweigen glänzt wie pures Gold, doch bleibt mein Blick der Wahrheit hold. Ja, Schweigen ist

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Korrektes Verhalten

Ein Mensch auf korrektes Verhalten Wert legt und sich über jede Verfehlung aufregt. Auch in arg gestressten Lagen nicht vergisst, dass Korrektheit im Leben notwendig ist. Deshalb er nie fünfe gerade sein lässt, hält an sein Verhalten stets ausnahmslos fest. Abweichungen hiervon weder toleriert noch das „der Zweck Mittel heiligt“ akzeptiert. Doch dann er den

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Augen auf eine Blondine geworfen

Ein vornehmer Herr in einem Café saß, einen Kaffee trank und ein Stück Kuchen aß. Plötzlich eine Blondine auf ihn zukam, mit saurer Miene an seinem Tisch Platz nahm. Unübersehbar ihren Ärger zeigte, ihn nach allen Regeln der Kunst ohrfeigte. Somit zu einem „Prügelknabe“ machte und in eine peinliche Lage brachte. Manche Gäste ihren Augen

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Nordisches Licht

Du stehst im Licht, nicht als ein Klang aus Zeiten, die längst vergangen sind. Du bist die Frau, die Stille kennt und gerade so die Welt benennt. Dein Gesicht erzählt kein Märchenbild, es zeigt die Wege – ruhig und mild. Von hellen Bühnen, Mut zum Gehn, vom Recht, auch Pausen zu bestehn. Du bliebst dir

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teilen und so

Als Kind da lernt man teilen und das viel ziemlich schwer. Mein allerliebstes Kuscheltier, das geb ich ungern her. Als Jugendliche teilt man vieles, Freude, Trauer, Leid Schnapsgläser und Bierflaschen. Was deins ist, ist meins. Als Erwachsene teilt man alles, bis zum letzten Tag. Namen, Konten, Kinder, Häuser und den Ehevertrag. Und Politiker teilen nicht

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Jugendliche

Am Bahnhof treffen sie sich heute mit dieser neuen Rap Musik. Talahons und “Assikinder”, Rauchen sie ein bisschen Weed. Heute trifft er sich mit zwei Frauen. Nacheinander, nicht zugleich. Dann zurück zu seiner Freundin, die davon nicht weiß. Sie sind zusammen auf einer Party, schalten sich die Lichter aus. Wenn sie wieder nüchtern genug sind,

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Die Kunst des Lebens

Das Alleinsein, in der Welt, Ist eine Kunst. Ist eine Ansichtssache. Die Verschlossenheit, des Menschen, Ist ein Schutz. Ist ein Muss. Das Lügen, ist Betrügen des Verstandes, wenn das Herz so krank ist, dass es eine Schlange braucht. Das Fühlen Ist ein Wunder unserer Seele, Ist unerforscht. Und nicht kontrollierbar. Und das Schlimmste : Alles

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Staub und Tanz

Der Wind trägt fremde Worte her, sie wiegen bleiern, lasten schwer. Man zeichnet Bilder, rahmt mich ein, doch wer ich bin, entscheide ich allein. Ein Flüstern hier, ein Urteil dort, verweht im Sturm, an jedem Ort. Sie sagen, dass mein Geist sich verliert, dass ihr Raunen mich regiert. Doch während sie im Kreise stehen, lass’

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