Ute Rudolph

Vorbei

Wie lang schon liegt zurück des Frühlings belebender Hauch
Erste Veilchen im zarten Grün
Vogelgezwitscher in lauer Luft
sorglos und heiter – wie mein Gemüt

Wie lang schon ist vorüber des Sommers verschwenderische Fuelle
Taumelnde Schmetterlinge im seidenen Himmelsblau
nicht achtend die dunklen Wolken am Horizont
traege und gleichgültig – wie mein Herz

Erloschen ist die heiße Glut des sommers
Vorüber ist der Sturm der alles mitnahm
Geblieben weiter nichts als Leere
so dass in kalter Winternacht mein Herz zu Eis erstarrt.
Im Nebel trauert der Wald –
wie meine Seele

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