Vergebens
strebe ich danach,
einen Gedenkstein
für mich selbst zu setzen.
Meine wenigen Worte
verhallen
im dunklen Raum,
auch wenn einige Sterne
weit in der Ferne
enigmatisch zu mir funkeln.
Küssen wir uns
jedenfalls heute,
lass mich noch einmal
schlicht dich umarmen,
und die Wärme
deines Körpers spüren,
ein Zeichen,
dass wir doch nicht
ganz alleine sind.
Die wenigen Lichter
am Himmelszelt
schweigen sich aus
und lassen uns warten
auf einen Zeitpunkt,
der nie eintreten wird.
Warten wir besser nicht
auf ein Morgen,
das nicht für uns vorgesehen ist.
Nach wenigen Jahren
und endloser Arbeit
steht die Frage im Raum,
was die Bedeutung
gewesen sein mag,
wenn du die Umdrehungen
der Planeten
in deinem Leben
einbeziehst.
Der Blick
durch das Teleskop
zerstört jegliche Hoffnung,
dass dort weit draußen
eine Zukunft auf uns wartet.
Kalt und dunkel
ist der unendliche Raum.
Hier unten aber glüht
immer noch ein liebendes Herz.