Trauergedichte

Acht Stunden

Zum ersten Mal blieb die Nacht ohne Auftrag. Kein Husten zog an den Nerven. Kein Hilferuf musste aus dem Schlaf gehoben werden. Der Körper fiel in acht dunkle Stunden, schwerelos, unbewacht. Am Morgen war das Gesicht trocken, der Atem still. Die Trauer kam, legte zwei Finger an diesen Frieden und zog die Hand zurück.

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Nicht slle…

Langer Weg zur Stätte Nord. Die Tränen laufen immerfort. Stille Stimmung sie begleitet. Quälend vom Gefühl geleitet. Nicht alle sind bewegt dabei. Im Leben brach viel entzwei. Die Musik so sanft gespielt. Sehr auf die Trauer abgezielt. Die kleine Urne wird versenkt. Der Abschied die Gemüter lenkt. Bernd Tunn Tetje

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MAMA

Mama, sie war da und plötzlich war sie weg. Mama, sie zeigte mir ihre Liebe und plötzlich wurde ich ihr egal. Mama, sie war jeden Tag zu Hause und plötzlich war sie nie mehr zu Hause. Mama, ich habe ihr alles erzählt und plötzlich ging das nicht mehr. Und ja, vielleicht sagst du mir, es

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Meine Seele in der Nacht

Ich kann nicht essen, ich kann nicht schlafen. Nacht für Nacht wälze ich mich im Bett hin und her. Eine Leere breitet sich in mir aus – diese Leere kommt von meiner Seele, einsam, verlassen, allein. Ich blicke in die Nacht, doch sie schweigt. Nur Schatten flüstern, kalt und leer, hüllen mich ein in ihre

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Morgentrost

Der Stein in deiner Brust, so schwer, verliert sein dunkles Schweigen bald. Ein leises Licht steigt hinterher und bricht die Finsternis mit sanfter Gewalt. Die starre Hülle fällt entzwei, die Schatten weichen ohne Hast. Die Sonne macht dein Herz nun frei und hebt den Blick von aller Last. Sieh hin, wo gestern Nebel lag, blüht

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Schuldig

22. Juli 26 · Mittwoch · 22:47 Uhr Mit kreisenden Gedanken liege ich hier. hier in meinem zu großen Bett. Zu zweit hätten wir hier perfekt hineingepasst. Allein fühlt es sich kalt und riesig an, so als wäre ich im endlosen Ozean gefangen. Wie deine Seite immer ein kleines Stück wärmer war als meine und

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Tränenweg…

Tränenweg… Sie geht gerne diesen Weg. Für all die Tränen angelegt. Wind spielt sanft in der Luft. Über Gräber Herbstzeitduft. Bedenkt so viel in der Stille. Ruhiger wird der Eigenwille. Bernd Tunn Tetje Bild: Bing KI

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An old friend

How do I explain this feeling to anyone, When there’s nothing left that excites me anymore. How do I explain to someone this emptiness, Which lingers in my heart piercing deep into my soul. How do I get someone to believe me, When I say that I just sit and wait for the end of

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The search

Im always left to marvel when I meet an individual that loves their life with every fiber of their being, Is there something that I’m simply not seeing? I’ve looked everywhere turned every stone to find a purpose to call my own, Yet I’m left here no safety no home. Each morning getting up seems

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Einsamer Tod

-Fiktion – Vereinsamter alter Mann brach daheim zusammen, erlitt schweren Herzinfarkt. Unsichtbare eiserne Faust drohte flimmerndes Herz zu zerquetschen. Der Schmerz war unsäglich, die Atemnot quälend. Hilflos lag er am Boden, am Kopf eine vom Sturz verursachte Platzwunde, deren Blut sein Gesicht mit Rinnsalen bedeckte. Röchelnd hauchte er sein schicksalhaftes Leben aus. Keiner bemerkte sein

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Urgestein

Urgestein Im feurigen Urgrund entstand etwas Großes und wuchs auf. Gewaltige Kräfte formten das Sein und türmten sich hoch, Berge entstanden und die Meere strömten zusammen, bis das Ungeheuer, der sogenannte Mensch, den Kopf nach oben streckte und brüllend nach der Herrschaft griff. Mit schwarzen Flügeln entfernten sich die Nachtvögel voller Entsetzen schreiend und warnen

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Einsamer Tod

-Fiktion – Vereinsamter alter Mann brach daheim zusammen, erlitt schweren Herzinfarkt. Unsichtbare eiserne Faust drohte flimmerndes Herz zu zerquetschen. Der Schmerz war unsäglich, die Atemnot quälend. Hilflos lag er am Boden, am Kopf eine vom Sturz verursachte Platzwunde, deren Blut sein Gesicht mit Rinnsalen bedeckte. Röchelnd hauchte er sein schicksalhaftes Leben aus. Keiner bemerkte sein

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An Gryphius

Tiefe Besorgnis um den Menschen im so postmodern technischen Zeitalter. Die Verrohung schreitet voran, Rücksicht und Aufmerksamkeit gehen zurück, Wer hilft denn noch wem, wer greift ein im größten Notstand und wer zeigt ein wenig Mut? Lesen ist längst abgesagt, die Bücher könnten alle eingestampft werden, Altpapier, nutzlos. Das Kerzenlicht der Hoffnung flackert bedenklich im

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Hoffnung

Ich erinnere mich an die Zeit, in der ich den Tod in mir spürte. Ich konnte mich nur verstecken und weinen. Und die Nacht war die einzige Zeit, in der der Schmerz für einen Moment verstummte, damit ich einen weiteren Tag überstehen konnte, ohne mich selbst zu töten. Doch was wird morgen sein? Was für

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Verständnislos

Verständnislos 💔 19.7.26 Ich will mich nicht schlecht fühlen, Ich will keine depression haben, will mich bemühen! Der Gedanke daran unerträglich, will nicht psychisch krank sein, schändlich Warum fühle ich mich verletzt, Welcher Grund? Keine Ahnung welch ein Test verstehe es nicht, war ich es selber, Ist es mein Kopf? Will Gelder Ich möchte verstehen,

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Heimatsorgen

Von Kühen und anderem Vieh waren einst die Dörfer umgeben. Viele Familien erkämpften sich so früher die Unabhängigkeit und das Leben. Statt Bauernhöfe große Areale von Mehrfamilienhäusern und davon immer mehr. Diese Entwicklung zu beobachten fällt mir wahrlich schwer. Was für eine Entwicklung auf dem Lande! Ist dieses ehrlich gesagt nicht teils eine Schande? Felder

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