Die Nacht, die geht, spricht leise aus,
was zu viel war, verlässt das Haus.
Kein Wort wird ihr zurückgestellt,
sie nimmt nur mit, was nicht mehr hält.
Johannes steht am Rand der Zeit,
nicht drängend und nicht breit bereit.
Er bleibt, wo andere weitergeh’n,
um tiefer noch das Licht zu seh’n.
Die Rauhnacht, die vergeht, fragt nicht,
ob man sie lobt, ob man sie bricht.
Sie prüft, was Nähe wirklich war
und was nur Form und Geste gar.
Dann kommt die neue Nacht heran,
nicht laut, nicht neu, nicht wie ein Plan.
Sie tritt in das, was offen blieb,
weil Wahrheit keine Eile liebt.
So lehren beide, still vereint:
Was kommt, wächst aus dem, was man meint.
Kein Sprung, kein Bruch, kein harter Schnitt –
nur Gehen, das Verständnis mitnimmt.
Wer mit Johannes warten kann,
der fängt im Ende richtig an.
Denn wo ein Wort im Herzen bleibt,
ist jede neue Nacht bereit.