Die siebte Nacht hält Maß und Mitte,
kein Schritt zu viel, kein hastig Bitte.
Das Alte ging, das Neue steht,
doch keines drängt, bevor es geht.
Kein Knall entscheidet diese Zeit,
nur Sammlung, die zum Tragen bleibt.
Was gestern war, ist nicht verbannt,
es wird im Stillen anerkannt.
Die Nacht bewahrt, was werden will,
noch namenlos, noch fragil still.
Ein Anfang, der sich selbst vertraut,
wird nicht gebaut – er wird geschaut.
So wechselt Zeit ihr inneres Feld:
Nicht laut beginnt die nächste Welt.
Wer diese Nacht im Gleichmaß hält,
tritt aufrecht in das neue Zelt.