Pechschwarz
befleckte Hände
im Gesudel
der Politik.
Die Fratze
der Macht
scheint hervor
hinter der Maske.
Es war einmal,
eine Verfassung,
wie im Märchen,
und wir glaubten daran.
Wie fromme Schafe
gingen wir
zur Wahlurne
und fühlten uns zufrieden.
Der Dämon
ist wieder auferstanden
im Namen der Freiheit,
mit der Peitsche in der Hand.
Das Wahre und das Gute
werden zu Ramschpreisen
verscherbelt,
wer hat da noch was zu sagen?
Auf dem Grabstein
hat man eingemeiselt,
gestorben sei die Demokratie,
die Trauerpredigt klang so schön.