Der erste Mensch mit einem Lächeln.
Er hat sich gesagt:
„Ich bin Pleite! Habe keine
Arbeit! Bin ohne Macht! Ohne
Freunde. Ohne Ansehen. Ohne
Denken. Und ohne Ehrgeiz. Und
ohne jeden Gewinn. Und auch
ohne Bedeutung! Aber ich liege
in der Sonne! Höre Musik. Rede
mit den Blumen. Reise mit dem
Fluss. Und atme. Und fühle. Und
sehe. Und lebe. Und bin da. Und
liebe. Also sage ich mir: „Lächle!“
Der erste Mensch mit einem Lächeln!
Er hat sich gesagt:
Ich bin ohne Bildung. Und
ohne Durchblick. Habe kein
Talent. Mache nur Fehler.
Bleibe ohne jeden Eindruck.
Bin ohne Ideen. Und ohne Wert.
Aber ich sitze im Cafe. Trinke
Tee. Lese. Sehe Freude. Höre
ein Lachen. Denke mir Sterne.
Berühre den Himmel. Und
hoffe. Und glaube. Und bete.
Und träume. Und bin da. Und
lebe. Also sage ich mir: „Lächle!“
Der erste Mensch mit einem Lächeln!
Er hat sich gesagt:
Ich bleibe der Fremde. Bleibe
ohne Gehör. Bin kein Denker.
Und kein Künstler. Und auch
kein Prophet. Bin kein Heiliger.
Und auch kein König. Und bin
nur ein Bettler! Und nur ein
Krüppel. Und ohne Glück.
Aber ich gehe durch die Stadt.
Stöbere in Läden. Kaufe mir
Hosen. Esse ein Eis. Laufe
über den Markt. Sitze im Park.
Und tanze. Und singe. Und
fliege. Und küsse. Und bin da.
Und spiele. Also sage ich mir:
„Lächle!“
Der erste Mensch mit einem Lächeln!
Er hat sich gesagt:
Ich bin kein Sieger. Und kein Held.
Und bin ohne jeden Erfolg. Und
ohne Wissen. Und auch ohne
Flügel. Ohne Wiesen und Blumen.
Und ohne Lieder und Spass. Aber
ich liege auf dem Sofa.
Lebe die Tage wie ein Clown.
Denke an Abenteuer. Sitze
auf Bergen. Berühre das Glück.
Drehe mich im Kreis. Bin jede
Zeit die hilft. Bin jeder Blick der
lebt. Bin jedes Wort das liebt.
Und mache weiter. Und gehe
weiter. Und denke weiter. Und
hoffe weiter. Und sehe klar.
Also sage ich mir: „Lächle!“