Lotha panzer

Aufräumen

Es bleibt nichts mehr als,,aufzuräumen,,
Nach der langen, durchzechten Nacht
Noch keine Zeit, um auszuträumen
Zweifel einfach auszuräumen
Was hab ich mir dabei gedacht?
 
Da stehen Flaschen, leere Gläser
Ein Aschenbecher, Knüllpapier
dort ein halb beschriebener Zettel
ich lese was vom,, Jetzt und Hier‘‘

Räum alles weg, stell es beiseite
Sortiere nicht, entferne nur
Ein wunderbarer Abend, herrlich!
Von Kopfschmerzen noch keine Spur
 
Ja, es gab heiße Diskussionen
Die Faust schlug auch mal auf den Tisch
Gespräche, ungelöster Sachen
Alles wichtig – Sicherlich
 
Die Zigarren, wunderbar,
aus meinem edlem Altbestand
Wurden bei dem guten Whisky
Mit allen Würden abgebrannt
 
Ich schäme mich nicht diese Nacht
Als Auferstehung zu begreifen
Mit Freunden in die tiefsten Welten
Des Lebens lustvoll abzuschweifen

Zu wildern in den Jugendjahren,
Alle räumten Fehler ein
Der Abgrund, er lag oft so nahe
Heut sitzen wir bei gutem Wein
 
Die alten Wunden herzuzeigen
wir leckten sie und dachten dran
wo wären wir ohne die Dinge
die keiner wirklich ändern kann

Rechte, Linke, Radikale
Kein Wort davon in dieser Nacht
Als wäre unsre Welt in Ordnung
Ach was, Du denkst zu lange nach

Toleranz und Überblick
Einsichten, man glaubt es nicht
Wo ist nur die ,,Zeit,, geblieben
Wir glauben an das was wir lieben
 
Freunde, lasst uns weiter streiten
Lasst uns feiern unverdrossen
Köpfe fest zusammenstecken
Und auf ein gutes Ende hoffen

Schrei vor Glück!!!

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