Olga Sadlowski

Begegnung

Ein Mensch…Geschöpf, vielleicht ein Niemand, gesuchter chemischer „Versuch“
Ein Gast von Ewigkeit und Schöpfung, das kurze „Lebenslang“ Besuch
Wohin, was kommt? Bewegung Melder…Die freien Plätze tragen Pflichten
Das Leben gleicht sich dem Expromt, von müden Schritten werden Schichten

Dich sehe ich morgens gegenüber-Markanter Mensch: wachsam und flott
Was treibt dich Fort? Was geht vorüber? Du baust Brücken für dein Gott
Gemeinsam fahren wir weiter, Anhaltepunkte gibt es nicht
Auf ewig wartendem Begleiter, du lebst dein Leben: Schicht für Schicht

Wo liegt dein Ort, wer trägt dein Omen, der Nostalgie geheimer Sinn
Die Körper, Kleidung, gerade Formen, egal, ob hier, dort, wohin?
Klavier wechselnde Fragmente, Intensität Musik Minor
Du fügst die Puzzle Elemente, von leisen Stimmen Knabenchor

Der Tag beginnt sowie von Gestern, und Morgen wieder ein Diktat
Du liest von Tschechow die „Drei Schwestern“, du suchst nach Liebe und Eklat
Du steigst in Zug und lässt dich treiben, du schmiedest Pläne für dich selbst
Von hell bis dunkel, sonnig, heiter-von Schach verschluckter kleiner Vers

Bis Morgen Freund, sehe ich dich wieder? Am selben Gleis sind wir zu zweit
Wir fahren fort und singen Lieder, Modernes Leben…Sendezeit

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.