Elisabeth Heckert

Chaos als Chance

Als Nacht lagerte, auf der Erde,
da sprach der Herr zu ihr: „Es werde
daraus geschwind ein Land im Licht!“
Wie lang es brennt, das sprach er nicht.

Der Stromverbrauch war unermesslich,
der Welt Antlitz, das wurde hässlich.
Bald wollt‘ es keiner mehr recht sehen;
also musst‘ man’s Licht abdrehen!

Die Dummheit, diese alte Falle,
löste die Frage für uns alle.
Im Dunkeln munkeln ward vermessen,
das Beste, was die Welt besessen!

Chaos scheint Anfang nun vom Ende.
Ob dieses sich noch mal abwende?
„Ei freilich“, spricht der Herr, „allwei‘
ich Licht andreh‘, bin schon dabei!“

Als Flutlicht auf die Erde fällt,
ist keiner da, den es erhellt.
Da spricht der Herr: „Nun muss es sein!“
Und schaltet die Hirnkasteln ein!

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