Peter Leitheim

Das Bad in der Suhle

Ein großes Wildschwein in der Kuhle
darin sich bis zum Halse wälzt,
vergnügt sich grunzend in der Suhle
und der wo zuschaut dem gefällt’s.
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Das Bad kühlt vor der Hitze, Sonne
befreit von Zecken anderer Plag,
solch Bad das spiegelt wahre Wonne
wenn schon recht heiß der Vormittag.
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Die Wildschweinhorde samt dem Eber
die schauen dabei neidisch zu,
sich so zu suhlen will fast jeder
im kühlenden Schlamme immerzu.
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Hinweg die Rotte langsam trabend
zu finden eine andere Stell,
in welcher sich man wälzt dann labend
beruhig wird dort das juckend` Fell.
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Als sie in anderer Suhle baden
erschallt ein lauter greller Schuss,
wo Jagdflinten mit Blei geladen
ein Wildschein manchmal sterben muss.
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So ist`s nun mal in jedem Leben
an Wünschen viele sich auftun,
vorbei oftmals manch heiteres Streben
Wildschein darf dann im Schweinehimmel ruhn.
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Zuhause dann beim Jägersmanne
gibt’s einen herzhaft` Wildschwein Schmaus,
im Waldesgrün bei einer Tanne
vom Schreck ruht sich die Rotte aus
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