Lukas Sommerlad

Der Drang

Welch finstre Schwingen führen mich
Welch grausig Schicksal mich ereilt
Welch Kühnheit meiner Seele wich
Und Welch Schwarzer Hauch mein Geiste weilt

Denn sollt’s ich sehen ein Mägdelein
Mein Herz es spricht ein innig drang
Ich will ihr nehm das Leben fein
Und brechen ihren Willen Strang

Ich kann’s nicht mindern noch verzehren
Diese Lust der Totengruft
Nur kann ich mein Gelüste nähren
Sie jagen bis zur Schlächters Bucht

Ich will es stoppen diese Leidenschaft
Doch Mein Geiste er die Führung nimmt
Und dann beim Anblick dieser Pracht
Wenn des Weibes Blute rinnt

Mir sollt’s nicht halten die Vernunft
Ich muss ihr qualvoll Mörder sein
Sie reißen aus der Seiden Zunft
Und schänden jedes Mägdelein

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