TIMO ERTEL

Der Winter, der Winter!

Der Winter, der Winter,
kommt klirrend ins Land,
mit frostiger Stimme
und eisiger Hand.
Er rüttelt an Fenstern,
er klopft an das Tor,
er fährt durch die Gassen
mit stürmischem Chor.
Er zerrt an den Mützen
der Kinder im Schnee,
und jagt ihre Lachen
wie Funken im Weh’n.
Er wirbelt die Flocken
in tanzendem Reih’n,
macht Wangen rotglühend
und Augen ganz rein.
Doch wenn dann am Abend
sein Toben verweht,
liegt Frieden im Dörflein,
die Welt still und spät.
Denn unter dem Tosen,
dem Klirren, dem Klang,
bewahrt er das Leben
für Frühling und Sang.

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