Amina Meyer

Deutschland wir müssen reden

Deutschland hat ein Rassismusproblem.

Was bringt das Land der Dichter und Denker dazu, sein Denken zu nutzen, um sich Lügen auszudichten?

Deutschland verhält sich wie ein sorgloser Stiefvater, der sich nur um seine Stiefkinder kümmert, wenn die Mutter genau hinsieht. Es scheint, als ob das Rassismusthema nur dann auf die Agenda gesetzt wird, wenn die Täter sich selbst entlarven, sei es durch ein Geheimtreffen zur Remigration oder ein Video auf Sylt. Und selbst dann bleibt es oft nur für einen kurzen Nachrichtenzyklus relevant.

Warum kann ein Land, das sich um einen ehrlichen Umgang mit seiner Geschichte bemüht, so unehrlich mit dem Rassismusthema umgehen?

Warum kann niemand ehrlich in den Spiegel schauen und sagen: „Ja, wir haben ein Rassismusproblem in Deutschland. Und wir wissen keine Lösung für das Problem.“?

Es ist an der Zeit, mit den endlosen Diskussionen in Talkshows aufzuhören, in denen immer wieder infrage gestellt wird, ob das Problem überhaupt existiert und wie damit umzugehen sei.

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1 Kommentar zu „Deutschland wir müssen reden“

  1. Die übergreifende Bedeutung von Möglichkeiten feiger Zug
    Umfassend kehrende Erleuchtung des Sinneswandels zum Entzug
    Die Wertestellung auftürmen, sich überschlagen ranggemäß
    Abwarten…bis der „Beobachter“ die feigen Masken fallen lässt

    Humanität globale Wirkung, ermäßiget und schaufint
    Vortäuschung freundliche Abwicklung, gewöhnter Frage: wer Sie sind?
    Bestimmen, Ordnen, unterbrechen, in leisen Tönen Schweigsamkeit
    Am Straßenrand geübte Posen – wer ist der Dumme? Auszeit…

    Zusammenhalt? Den Berg besteigen? Jahrlange suche nach dem Berg?
    In Wahrheit: flüstern, ausweichen, das kleingedruckte als „Vermerk“
    Die Szenerie geschickte Täuschung, erstreckte Hand von Ausmaß
    In vielversprechender Verbeugung verborgte Prellerei und Farce

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