Olga Sadlowski

Die Schlange und der Spatz

Ein Spatz begrüßt die Welt mit zwitschern, entdeckt die Freude am Gemüt
Die kleine Reise fängt mit platschen, in lache feiert Spatz Debüt
Der Hunger treibt langsam die Schlange, Reptil ist wieder auf der jagt
Den Königskuss verschenkt Sie lange, der Blick so leuchtend, wie Smaragd

Entdeckt das Wiesel rasch die Ferne, genießt sein Bad in Sonnenkuss
Betrachtet Gänseblümchen gerne und stiehlt Eihörnchen Haselnuss
Vorsichtig schleicht der Seil Hüpfer: egal, wohin die Reise führt
Die Bestie hält Blick und Opfer die raue Schuppenhaut spürt

Wer federn trägt, der möchte Fliegen; wer kriechen mag-den Himmel fern
Wer Ärger sucht-muss lernen siegen; wem Hungertreibt-der Tötet gern
Die Schlange schleicht und sucht nach Ruhe, so wie der Spatz mit seinem Hirn
Der Leser fragt: wozu die Mühe? Passt auf, das ergibt ein Sinn

Ein Tier wird uns niemals töten vor Langeweile, Zeitvertreib
Abwehr, Hunger, Schutz in Nöten und Sieger Ehrung für sein leib
Wie geht denn die Geschichte weiter? Wie kommt der Anker an sein Heck?
Die Lebensstufen wie ein Leiter: befolge steilen Jakobsweg

Der Spatz und Schlange – zwei Rivalen, so lebt der Mensch: der müde Schuft
Wir teilen diese Welt in Zahlen und Kriechen strebend in die Gruft
Wie mögen all die Macht besitzen und meinen-haben Intellekt
Dazu die Haut heimlich Ritzen und Frust besiegen mit Konfekt

Wir nutzen Macht, um zu beweisen; wir stehen Höher-Knaller Barsch!
Die schwachen gern „Zusammenscheißen“ und Vorgesetzten küssen Arsch
So tun, ob wäre Meinung wichtig, und legen gerne Stein in weg
„Akzenten“ Sprecher sind so nichtig, die fremden Völker ist ein Geck

Das Ungeheuer Ziemlich ehrlich: Natur nun mal grausam
Der Spatz unglaublich gesellig; der Vogel sing-die Schlange lahm
Lernt Welt zu mögen, Respektieren, bringt Gegensätze in Einklang
Denkt dran: Reptil wird nie die macht Verlieren-das Leben wie ein Bumerang

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