Olga Sadlowski

Doppelsinnigkeit

Die Doppelsinnigkeit der Seele ruft feige Sünden, stiehlt den Mut
Ein klares Wort verstrickt in Münden-weiß jeder nun was er tut?
Du strebst verzweifelt nach der Lüge, so ehrlich wie ein Bumerang
Versteckter Hass treibt zur Genüge – Bemessungsgrenze steigt dein Rang

Gehorsam Klatschen, Wut verstecken, ein Lebenslanger Ruckzuck Marsch
Wozu die Worte, Ängste, Bange…Am Ende „Leck mich doch am Arsch!“
Wem kümmerts? Theater feige Sünder, regiert Narr oder Monarch?
Gestank der Angst des feigen Plunders, verarmte, kleiner Oligarch…

Naivität verleiht Grimassen, kein Argument trägt Sinneskern
Wir sind doch alle „Menschenmassen“-je heißer-desto weiter fern
Vorspiel erwünscht doch nicht erlaubt, komm schnell zu Sache, Spiel den Mut
Ein Satz genügt- und jeder glaubt…Vergeltung, Reue, Kummer, Wut

Sag was du denkst in kürzen Sätzen, erspare Zeit und Worten Flut
Du kannst dein Leben nicht ersetzen, denn niemand spricht-nun jeder tut…
Die Garderobe volle Kleider, die Türen knallen, Spiegel bricht
Die leisen Töne hört nun keiner, Regiert Narr, der böse Wicht…

Versteckte Sünden möchten mehr, das gier atmet, wuchert, plagt
Vorräte winzig, Kammern leer, der Jäger strebt nach wilde Jagt
Im Leid geboren um zu Sterben, einsamer Wicht in Niemandsland
Das kalte Herz zerbricht in Scherben, endloser Schrei, endlose Sand…

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 1.7 / 5. Anzahl Bewertungen: 3

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.