saskia necker

ebbe ohne flut

wo sind die wellen hin und
warum scheint die sonne wieder nicht?
alles ist kalt, zu ruhig, das leise warten unerträglich
wieso stirbt das meer,
wo kommt die rauschende stille her?
das leise warten taucht in unendliche sehnsucht ein
dass die wellen wiederkommen
in der sonne glitzern und dich zurück bringen
es war so lang nicht mehr dunkel
wieso verlieren sich die wellen in der nacht? warum ist da keiner der das licht anmacht? wo bist du hin und warum gingst du fort?
wieso stirbt das meer,
warum ist da keine schönheit mehr
in diesem leeren ort?
wo ist mein wind hin?
warum lässt er mich jetzt im stich? jetzt wo es so kalt und dunkel ist streift nichts mehr meine haut bewegt nichts mehr meinen geist ich sitze nur da und frage mich
wer hat mich erst verbrannt und dann vereist?
wo sind die wellen hin, bitte bring sie mir bald wieder zurück das meer stirbt, hat dich verschluckt ohne die wellen, die sonne und den wind fehlt mir das alles, bleibt mehr als nichts
wann wird es wieder heller und wie lange kann ich noch warten?
das nichts meinem vielen die ganze kraft nimmt
das viele in meinem nichts ertrinkt und
leise die nacht in den tag bringt das leise warten langsam verblasst weil ich den wind, die wellen, die sonne
langsam aufgegeben hab.

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