Elke Pazia

Ein ungebetener Gast

Die ganze Welt trägt eine Last,
ein Virus ist bei uns zu Gast.
Urplötzlich ist er eingetreten,
ohne, dass darum gebeten.

Er zwingt die Menschen umzudenken,
sich auf das Wesentliche zu beschränken.
Was braucht der Mensch, was will er haben,
muss er sich am Kaufrausch laben?

Ein Virus zeigt uns deutlich an,
dass man bescheiden leben kann.
Ein Jeder zieht sich jetzt zurück,
Gesundheit ist das größte Glück.

Besinnung auf das schlichte Leben,
was kann ich einem Menschen geben,
der Hilfe braucht und einsam ist,
ihm Hoffnung gibt und nicht vergisst.

Corona hat Gefahr gebracht,
die Menschen nehmen sich in Acht,
mit Abstand folgt man jetzt den Regeln,
damit wir nicht ins Abseits segeln.

Ein Virus hat es uns gelehrt,
so wie wir leben ist verkehrt.
Wenn wir in alten Bahnen rosten,
kann es uns das Leben kosten.

Ein Gast bleibt schließlich nicht für immer,
so bleibt uns doch ein Hoffnungsschimmer,
dass dieser „Gast“ recht bald verschwindet,
wenn er die Welt in Ordnung findet.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 1.9 / 5. Anzahl Bewertungen: 15

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert