TIMO ERTEL

Frühlingsfreiheit

Im Lenz, wenn lichte Strahlen sinken
auf Feld und junges Blütenkleid,
beginnt das Herz sich neu zu schwingen
in Gottes sanfter Gegenwart.

Die Knospen öffnen sich im Lichte,
ein Hauch von Leben zieht durchs Land;
und in der stillen Frühlingsdichte
legt Hoffnung sich in jede Hand.

O Freiheit, die im Herzen wohnet,
nicht laut, doch treu und unverstellt,
die Gottes Liebe leis belohnet
und still sich in die Seele stellt.

Wenn Blätter rauschen, Bäche klingen,
wird uns der Schöpfung Ruf gewahr;
und Engel scheinen mitzusingen
im hellen Glanz des Frühlingsjahr.

So wächst, was Gott in uns gelegt,
durch Arbeit, Treue, festen Sinn;
wo Glaube still das Leben prägt,
da wird der Mensch zum Segen hin.

Und über allem wölbt sich sacht
sein Himmel, weit und voller Licht –
der Frühling zeigt in Blüt und Pracht:
Freiheit ist, wo Gott uns spricht.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Ein Gedicht in Schönschrift publizieren? Nutze den Handlettering-Generator und verwandle dein Gedicht in ein visuell ansprechendes Kunstwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert