Die Sonne scheint, der Lenz, der weint,
weil Wolken durch die Himmel ziehen;
doch selbst, wenn sich der Tag verneint,
beginnt das erste Grün zu blühen.
Der Regen fällt auf Feld und Baum,
der Wind streift kühl durch junge Triebe;
und dennoch wächst im stillen Raum
das Leben weiter aus dem Lieben.
So trägt der Frühling Licht und Last,
vereint in einem milden Werden;
denn was Bestand im Wandel fasst,
wächst tiefer oft auf kargen Erden.
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