Henrike Ahrens

Heimatsorgen

Von Kühen und anderem Vieh waren einst die Dörfer umgeben.
Viele Familien erkämpften sich so früher die Unabhängigkeit und das Leben.
Statt Bauernhöfe große Areale von Mehrfamilienhäusern und davon immer mehr.
Diese Entwicklung zu beobachten fällt mir wahrlich schwer.

Was für eine Entwicklung auf dem Lande!
Ist dieses ehrlich gesagt nicht teils eine Schande?
Felder und Wiesen werden zu riesigen Wohnparadiesen,
wo einst Getreide und Blumen die Natur priesen.
Was soll daraus für unsere Gesellschaft nur werden?
Wird dadurch einst der Beruf des Landwirtes aussterben?

Was sollen nur die künftigen Generationen sagen,
wenn sie werden ihre Eltern um Auskunft fragen,
woher denn die Massen an Fleisch von Tieren kommen,
obwohl man in den Orten hat kaum welche vernommen?

Was sich doch im Laufe der Jahre vieles verändert hat.
Die Familien waren reich an Kindern satt.
der Konsum nicht in allem seinen Mittelpunkt fand,
im Vordergrund der persönliche Kontakt zum Nächsten stand.

Doch manche Entwicklungen auch teils sind gut.
Davor können die Leute ziehen ihren Hut.
Es gibt in unseren Regionen Gott sei Dank Frieden,
anstelle von schrecklichen und Leben raubenden Kriegen.

Henrike Ahrens (05.05.2025)

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