Wenn die Nächte länger werden
und die Kälte zieht ins Haus,
sagt der Herbst mit krummen Fingern:
„Nun, mein Freund, mach was daraus!“
Draußen murrt der Wind am Fenster,
drinnen dampft bereits der Tee.
Und die Katze kennt das Leben:
Sie bleibt liegen. Das ist okay.
Blätter kleben auf den Wegen,
Nebel hängt am Gartenzaun.
Wer nur über Grau sich ärgert,
wird vom Ärgern selber braun.
Also Licht an, Buch zur Seite,
Decke hoch und Schuhe aus.
Denn das Beste an dem Herbste:
Man darf früher schon nach Haus.
Und wenn draußen alles fröstelt,
muss man deshalb nicht erfriern.
Man kann selbst aus grauen Tagen
noch ein kleines Glück servieren.