Der deutsche Wald ist unsre Ruh,
der Seele stiller Aufenthalt;
wo Blatt und Licht im Wechsel sind,
wird Herz und Geist zugleich gestaltet.
Hier wächst, was uns zusammenhält,
aus Wurzel, Zeit und festem Stand;
nicht Abgrenzung macht Heimat aus,
sondern was trägt in diesem Land.
Wir wollen sein, was uns bestimmt:
verantwortlich, in Treue klar;
denn wer sich selbst im Innern kennt,
der bleibt sich auch nach außen wahr.
So steht der Wald in stiller Kraft,
nicht gegen, sondern für das Leben;
und zeigt uns, was Bestand nur hat,
wenn wir es achtsam weitergeben.
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