Ingeborg Henrichs

Im Frühling

Im Frühling fliehe ich zur Schönheit
und das nicht nur aus Gewohnheit.
Trage einen Mantel aus Ästhetik,
der passt mir besser als manche Ethik.
Die Blüten im Haar verströmen
Wahrheiten,
im Kleid eingewebt sind weiß-goldene
Klarheiten.
Im warmen Lufthauch stehe ich auf,
gehe aus in Schuhen mit Überwindersohlen.

Ich weiß noch nicht wohin.
Komme aus woher?
Komme aus vorher – immer mehr.
Doch im Frühling fliehe ich zur Schönheit.

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