TIMO ERTEL

Morgentau im Mai.

Wenn über junge Halme silbern ruht
des Morgentaus noch unberührtes Schweigen,
erfüllt mit frischem Leben neuen Mut
der Mai die Welt in lichtdurchwirkten Zweigen.

Im blauen Himmel hebt die Lerche sacht
ihr Lied empor aus sonnenhellen Gründen;
und durch den Hain, vom milden Wind bewacht,
beginnen Duft und junges Grün zu künden.

Des frühen Tages stilles Spiegelbild
bewahren weit die klaren Seen im Lande;
und selbst, was gestern schwer und sorgenvoll,
verliert sich leis am hellen Uferrande.

So wächst aus Wandel, der die Zeit durchbricht,
im Maien neu des Lebens stilles Licht.

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