Elias Panholzer

Nordsommermonate

An den langen, hellen und warmen Junitagen des Frühsommers, der Hochzeit der Erdbeerernte und der Blumenblüte,
vernimmt man Insekten auf den bunten Wiesen, Vögel am Himmel, Kaulquappen und Jungfische in Bächen und die Lebensgüte.
Die Wetter-Singularität Schafskälte und der Lostag Siebenschläfertag werden oft wahr.
„Wen kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze Jahr.”

Im wärmsten Monat des Jahres Juli färbt sich das Getreide goldgelb und die Gegend ist von Strohgeruch durchzogen.
Gelegentliche Hitzewellen oder Gewitter mit viel Regen folgen laue Abende mit tanzenden Glühwürmchen durchflogen.
„Im Juli warmer Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein.”

August bedeutet für den Bauern Erntezeit, Eichhörnchen sammeln erste Nüsse und Störche bereiten sich auf ihren Zug in den Süden vor.
Die Hundstage, besonders warme Tage bis Monatsende, sind für Disteln, Brombeeren und Tomaten ein Faktor.
„Es pflegt im August beim ersten Regen die Hitze sich zu legen.”

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