Der Strom der Zeit
bahnt sich seine Wege,
gemächlich still.
Ich gleite dahin,
zusammen mit dir
jenseits der letzten Biegung.
Schlieren
halten dagegen,
im Ufergebüsch,
und drüben,
im Spiegel der Bäume
auf dem ruhigen Wasser,
da grüßt die Welt,
und ich grüße zurück.
Unablässig weit
sind meine Wege
von den Quellen
bis zur fernen Mündung,
ich kenne sie ja schon!
Wir beide gleiten dahin
im Strudel der Zeit,
ich und das stille Wasser,
alte Freunde
stumm vereint.
Tiefgründiges Versprechen,
ich verlasse mich auf dich,
da grüßt das Morgen schon,
warte nur, balde komme ich auch,
nur jetzt bin ich noch nicht bereit.