Schwarz und Weiß

In schwarz und weiß trennt sich das Leben, zwei Farben-klarer Widerstand
Der Kämpfer geist geprägt durch beben- ein Labyrinth im Wunderland
Ersehnter Ruhm befolgt von Reue, verschwindet Glanz, das Ende naht
Vor Ewigkeit erschwörte Treue verdampft durch täglichen Eklat

Wir legen „Gutes“ auf die Waage und provozieren Harmonie
Verzweifelt zählen beste Tage, Geheimnis hüten in Magie
Erwarten jeden Tag ein Wunder, Kontrast der Farben schenkt Klarheit
Obwohl für Pech die Zeit ein Plunder-wir wagen schritt zur Dunkelheit

Die Nacht und Tag, der Mond und Sonne-wir schenken Gegnern Lebensmut
Beneiden heimlich ernste Nonnen, der Vogelscheuche stillen Hut
Ermessen all die guten Sachen durch die Vergleiche und Moral
Verbergen süßen Herzens lachen, die Tränen zeigen überall

Wir stellen Gutes stets in Frage, das Böse greift Gedanken frech
Vertreten Meinung durch die Klage, den Vogel ehren für sein „ Pech“
Ein „ Niemandsland“ so kahl, so leer; Malevich fürchtet sein Quadrat
Farblose Bilder, weißes Meer, in Smoking weinender Pirat

Verrückte Träume, starre Posen; im Käfig schwarzer Papagei
Endloser Berg von Lebens Dosen, trostloses Jahr ohne Mai
Ich schenke dir bunte Farben, besprüh die Welt und sei ein Kind
Die Zeit verheilt all die Narben, abwarten…Schmerz vergeht geschwind.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.