Peter Leitheim

Sehnsuchtslied der Nacht

Der Mond blickt aus den Wolkenhügeln
aus Himmelsluft – erwacht hervor,
die Winde schwingen sanft die Flügel
umschweben sacht manch müdes Ohr.
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Die Nacht schafft viele Ungeheuer
und raubt manch Kinderherz den Mut,
erloschen scheint was Lebensfeuer
in manchem Herzen auch die Glut.
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Ein letztes rotes, glühend Feuer
den Himmel taucht in Höllenlicht,
dann es erlischt zur Abendtrauer
im Wolkenmeer kein Sternlein blinkt.
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Am Waldrand thront schweigsam Eiche
gleich einem Riesen steht sie da,
die Finsternis durch wild Gesträuche
mit dunklen Augen sie besah.
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In Schlaf wiegt nun die Nacht die Erde
von Bergen her zieht kalter Hauch,
Im Stall entschlafen sind die Pferde
die Schäfchen dort sie ruhen auch.
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Am Morgen erst mit wärmend Sonne
entweicht die Angst aus manchem Herz,
die Vögeln zwitschern frohe Wonne
und aus der Seele flieht der Schmerz.
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Die Blumen hin zur Sonne schauen
zum Wolkenzug am Himmel hin,
nun Farbenflut in Feld und Auen
nach Sommerfreude steht mein Sinn.
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Gedichte, Poesie, Märchen, Fabeln, Liedtexte, Gebete.
Kurz- und Kindergeschichten.
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Deutsche Gedichte Bibliothek.

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