Schlafend…
Schlafend… Milde schon die Sonne scheint. Ihr Kaffee kochen gut gemeint. Wieder ruft sie freundlich lieblich. Diese Stille wirkt nicht friedlich. Er liegt still im matten Licht. Schlafend wirkt sein Angesicht. Bernd Tunn Tetje
Schlafend… Milde schon die Sonne scheint. Ihr Kaffee kochen gut gemeint. Wieder ruft sie freundlich lieblich. Diese Stille wirkt nicht friedlich. Er liegt still im matten Licht. Schlafend wirkt sein Angesicht. Bernd Tunn Tetje
Er ist ein Mensch, der nicht sonderlich auffällt, sich meist ruhig und zurückhaltend verhält. Redet nur, wenn man ihn gezielt etwas fragt, allerdings hierauf nie ein Wort zu viel sagt. Mit anderen zu reden ihn mächtig stresst, sich jedes Wort aus der Nase ziehen lässt. Hat zu den meisten Dingen nichts zu sagen, redet sich
Ein schweigsamer Mensch Weiterlesen »
Häufig man im Leben leider Gottes vergisst, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Obwohl das Grundgesetz dieses Recht garantiert, es allerdings hin und wieder missachtet wird. So hat der Mensch das Recht, mit Würde zu leben, den anderen Menschen das Gleiche zu geben. Aber dennoch mancher Mensch sich nicht hieran schert und mit den
Würde des Menschen Weiterlesen »
Du stehst im Wind wie ein alter Stamm, nicht um zu beugen, was um dich bricht. Dein Herzschlag folgt keinem fremden Bann, du suchst im Lärm nur das eigene Licht. Wie Tau auf dem Gras wirkt leise die Kraft, sie glänzt im Verborgenen, still und rein. Kein Schwert ist es, das dir Sicherheit schafft, nur
Das Leuchten der Stillen Weiterlesen »
Menschen, die keine klare Antwort geben, ganz geschickt ablenken und verschleiern, nicht auf dem Boden der Tatsachen leben, dabei rhetorisch gekonnt rumeiern. Clever sie manche Nebelkerze zünden, Ablenkungsmanöver inszenieren und hemmungslos Unwahrheiten verkünden, Entscheidungen arg manipulieren. So manches ausschlaggebende Argument, häufig im dichten Nebel abseits steht. Da es kein Mensch mehr klar und deutlich erkennt,
Nebelkerzen zünden Weiterlesen »
Vieles wurde dir entrissen, wie Seiten, die im Winde wehen, doch du willst nichts mehr vermissen – und bleibst am letzten Fenster stehen. Ein Traum aus Rauch hebt dich empor, verspricht dir Frieden, fern der Pflicht, ein Paradies in weichem Flor – doch wahre Tiefe trägt er nicht. Du schwebst davon in dunkler Spur, Gedanken
Man sprach von Netzwerken und hob die Gläser auf sich. Man war unter sich. Das galt als Qualität. Teppiche schluckten Schritte. Wände hielten. Man nannte es Diskretion. Etwas Dunkles saß mit am Tisch — nicht fremd. Es war vorgesehen.
Aus der Bibel jeder Mensch klipp und klar erfährt, dass er nach dem Tod wieder zum Staub zurückkehrt. Aber die Aussage, dass der Mensch zu Staub wird, er dennoch bezweifelt und nur sehr schwer kapiert. Doch dann es ihm wie Schuppen von den Augen fällt, als er unter seinem Bett Staubschichten feststellt. Der Boden ist
Zum Staub zurückkehren Weiterlesen »
Man will Besonderes erreichen, in der „TO DO Liste“ viel streichen. Denn so manches wurde nie bewegt und mittlerweile schon Wurzeln schlägt. Deshalb gewaltig hochmotiviert, bis in die Haarspitzen konzentriert, die „TO DO Liste“ zunächst sortiert. Sie dann mit Fleiß reduzieren wird. Energiegeladen nun beginnt, Lust und Laune meist Begleiter sind. Wichtiges als auch Kleinigkeiten,
Die „TO DO Liste“ Weiterlesen »
Ärgernisse, die dich quälen, zu deinen Problemen zählen, solltest du nicht runterschlucken und nach Möglichkeit ausspucken. Sie so letztendlich verjagen, damit sie dich nicht mehr plagen. Doch du, gedankenversunken, hast sie ganz einfach getrunken. Liegen dir nun quer im Magen und bereiten Unbehagen. Und so heißt das Fazit zum Schluss, wer nicht hören will, fühlen
Wer nicht hören will Weiterlesen »
Das kleine Licht Ich bin ein ziemlich kleines Licht Im hellen Sonnenschein, Daß niemand mich dort sehen kann, das leuchtet ja wohl ein Bei Dunkelheit könnt’s anders sein hab ich mir dann gedacht Drum meide ich den Sonnenschein und leuchte euch bei Nacht
Das kleine Licht Weiterlesen »
Der Tag beginnt mit falschem Licht, das grell durch blasse Lider bricht. Die Zeit steht still im Glas von gestern, wo sich Staub und Geist verschwestern. Die Uhr tickt in die leere Luft, vorbei der Lärm, der nach mir ruft. Das Atmen fällt im Zimmer schwer, die Welt da draußen wirkt so leer. Doch während
Den Weg, den jeder geht, nur langsamer. Rollatoren klackern wie Taktstöcke im Orchester der Vergänglichkeit. Die Sonne fällt in Rillen von Gesichtern, die schon mehr gesehen haben als sie erzählen wollen. Schlurfende Schritte, Muskeln müde, Haut wie Papier, doch die Augen – sie blitzen noch, …… manchmal. Die Rentner-Gang, Likörchen in der Hand, lacht der
Die Promenade der Alten Weiterlesen »
Ist Gott nur dazu da den Menschen einen Grund zu geben sich gegenseitig umzubringen? Manifest der Unerschütterten: Wir fürchten nicht das Ende, wir fürchten das Vergessen. Wir stehen – gegen Lüge, Macht und Lärm. Nicht Gott hat den Krieg gemacht, sondern die Gier nach Deutung. Wir sprechen, malen, schreiben – weil jedes Wort Leben ist.
Ist Gott nur dazu da Weiterlesen »
(Für all jene, die im Namen des Glaubens ihr Herz verloren) Sie rufen nach Gott, wenn die Kugeln fliegen. Sie danken ihm, wenn der Feind fällt. Doch Gott steht barfuß im Morast der Stille, blickt auf das Werk seiner Kinder – und schweigt. Er ist nicht der Richter, nicht der Scharfrichter, nicht der, der lenkt.
Gott im Schützengraben Weiterlesen »
In Florenz lebte einst ein Mann, der Hölle und Himmel dichten kann. Den letzten Vers, den Schluss aus Licht, verlor er beim Fest, im Weingesicht – „Ich leg’s nur kurz hierher“, war, was er sprach. Am Morgen dann: ein leerer Sinn, das Blatt verschwunden, die Worte dahin. Man schwieg, man trauerte, man meinte, dass selbst
Die Ballade vom Geist aus der Flasche Weiterlesen »
Wir, die Gefangenen der verlorenen Zeit, sitzen am Rand unserer Erinnerungen und zählen die Tage, Stattdessen lief es barfuß an uns vorbei — lachend, mit unseren Träumen an der Hand. Ich wünschte, ich wäre ein Kind geblieben, ein Kind in der gottlosen Einsamkeit, — nicht aus Unschuld, sondern wegen der Hoffnung, die damals noch an
Die verlorene Zeit Weiterlesen »
1. Das Herz – der stille Schmerz Wo Träume sterben, leise, sacht, im Schatten einer durchweinten Nacht, dort wächst ein Same, kaum zu seh’n – Hoffnung, zart wie Morgentau beim Gehen. 2. Das Krankenhaus – der körperliche Schmerz In weißen Fluren, unter Neonlicht, schreit der Körper, doch das Gesicht bleibt ruhig, aus Stahl gemacht. Und
Hoffnung & Schmerz Weiterlesen »
Schlagzeilen schreien schwarz auf weiß, die Wahrheit friert im Dateneis. Ein Klick – und schon zerbricht die Welt im Schein, der uns gefangen hält. Im Netz vermehrt sich Wort um Wort, Gerücht wird Richter, Wut zum Hort. Ein Bild, geschickt und fein verdreht, verweht die Wirklichkeit, die steht. Gesichter lächeln glatt und kühl, verkaufen Angst
Macht der Medien Weiterlesen »
Wann enden diese Unmengen an Rückschläge Am Ende fühlt man sich immer so träge Niemand kann einen helfen niemand gibt irgendwelche Ratschläge Doch wie kann so etwas bloß nun enden Muss man drum kämpfen, nachdenken oder keine Zeit verschwenden Wie kann der Schmutz verschwinden von meinen Händen Wann wird man nicht mehr enttäuscht? Lebt die