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Es liegt im Licht der Neonröhren, sein Körper bereits verbucht. Alles Weitere ist geregelt. Wir haben es bestellt, verarbeitet, portioniert mit Beilage. Der Vorgang läuft. Ein Schwein kichert im Schlaf.
Es liegt im Licht der Neonröhren, sein Körper bereits verbucht. Alles Weitere ist geregelt. Wir haben es bestellt, verarbeitet, portioniert mit Beilage. Der Vorgang läuft. Ein Schwein kichert im Schlaf.
Und das Volk sprach: Aber. Und siehe, das Aber war stets zur Stelle und meldete Bedenken an. Gesegnet sei der Zweifel, der alles prüft und nichts bestehen lässt, wie es ist. Gesegnet sei die Stirnfalte, die schon weiß, was nicht reichen wird. Herr, erlöse uns vom ewigen Aber. Amen.
Das hohe Lied des Aber (Deutscher Psalm) Weiterlesen »
Man verbessert sich. Täglich. Schritte, Puls, Kalorien, Schlafphasen zählen, zählen, zählen. Der Körper wird Projekt, der Tag eine Aufgabe. Selbstoptimierung ersetzt Sinn. Das genügt. Ist das Leben?
Normierte Tristesse Weiterlesen »
Meine Seele runzelt leise auf eine unwohlsame Weise. Ich muss mich ständig neu besinnen, um dem Abgrund zu entrinnen. Ich muss so manche Träume schreddern, mich nicht in Trugbildern verheddern. Ich muss die Welt von Nahem seh’n, um auch das Gute zu versteh’n. Warum fehlt mir die Leichtigkeit in dieser mir geschenkten Zeit?
Ich steigere mein Tempo nicht für Leistungskennzahlen. Ich beschleunige nicht für Produktionszyklen. Ich erhöhe meinen Takt nicht für das Bearbeitungsvolumen. Ich optimiere nicht meine Aufmerksamkeitsspanne. Ich lasse Zeit entstehen. Das ist kein Rückzug. Das ist Widerstand gegen eine Ordnung, die Geschwindigkeit mit Wert verwechselt.
Wider der Turbologik Weiterlesen »
Manchmal legen Momente die Uhren ab: Ein Raum wird still, ohne leer zu sein, ein Lied löst die Zeit auf, ohne Verlust zu sein; Eine Wahrheit wird erkannt, ohne dass man sie gesucht hat. Du hörst dein Herz deutlich. Du spürst etwas, das nicht von dieser Welt ist: ein Sein ohne Vorher und Nachher. Doch
Wer lässt nicht gern die Seele baumeln Und entflieht dem Alltagsstress? Sich mal gründlich zu verkrümeln, Das ist Camping at its best! Nur im Zelt und ohne Hetze Wird Natur ganz pur genossen – Denn dort sind die schönsten Plätze, Einsam, ohne Menschenmassen. Auch der Dark Sky Park hat Reize, Denn hier gibt es nachts
Milky Way im Dunkelpark Weiterlesen »
Ein Neues Heim ist wie Musik – Akkorde klingen durch die Räume – Sechsachteltakt mit Edvard Grieg, Ihr tanzt übers Parkett der Träume! „Morgenstimmung“ überall – Es naht der Sonne erster Strahl, Die Amsel stimmt ins Lied mit ein Und lässt die gute Laune rein. Hier ist es nun, das Home, sweet Home! Für Euch
Morgenstimmung im neuen Heim Weiterlesen »
Die erste Nacht steht an der Schwelle, das Fest wird ernst, der Glanz wird Stelle. Ein Anfang fragt nach Stand und Grund, nicht nach Beifall, nicht nach Mund. Die zweite Nacht rückt näher her, sie hört das Wort und spricht nicht mehr. Erkenntnis wächst, wo Nähe bleibt, wo Wahrheit nicht im Lärm zerreibt. Die dritte
Die 12.Rauhnächte – Gang der Nacht, Sinn der Zeit Weiterlesen »
Die neunte Nacht verliert die Flucht, kein Schweigen mehr, das sich versteckt. Was unausgesprochen blieb, wird schwerer als das, was man trägt. Kein Rauch verhüllt, kein Bild ersetzt, was nun beim Namen genannt sich setzt. Denn was man scheut zu formulieren, beginnt im Innern zu regieren. Ein Name fällt, nicht laut, nicht hart, doch klarer
Neunte Rauhnacht – Die Nacht des Namens und der Klarheit Weiterlesen »
Die achte Nacht verlangt kein Opfer, kein hartes Nein, kein leeres Opfer. Sie fragt nach Maß, nach festem Grund, der trägt, auch wenn der Weg sich rundet. Was überlief, wird still gelöst, nicht aus Verzicht, nur weil es blöst. Was bleibt, darf bleiben ohne Druck, weil Ordnung mehr ist als ein Stück. Kein Zwang regiert,
Die achte Rauhnacht. Weiterlesen »
Der Wechsel ist da, das neue Jahr beginnt, eingeläutet zu Mitternacht, mit Böllern und Krachern, was bringt uns das Morgen? Hoffnungen und Träume, doch blicken wir zurück, lesen wir die Worte aus alten Tagen, früher Weisheit genannt, Erfahrungen und Botschaften. Was wollen wir ändern, welche neuen Wege wären einzuschlagen, oder sollen wir ganz von vorne
Die siebte Nacht hält Maß und Mitte, kein Schritt zu viel, kein hastig Bitte. Das Alte ging, das Neue steht, doch keines drängt, bevor es geht. Kein Knall entscheidet diese Zeit, nur Sammlung, die zum Tragen bleibt. Was gestern war, ist nicht verbannt, es wird im Stillen anerkannt. Die Nacht bewahrt, was werden will, noch
Siebte Rauhnacht – Die Nacht des Wechsels als Schwelle zwischen Ende und Anfang Weiterlesen »
Die sechste Nacht zählt keinen Lärm, kein Knall hält hier die Zeit in Schach. Sie schließt das Jahr mit ruh’ger Hand, nicht überrannt, nur anerkannt. Silvester steht am letzten Rand, kein Herrscher, nur ein Zeuge stand. Er ließ die Macht nicht Wort sein heut, er gab der Ordnung Dauer, Zeit. Was endet, endet ohne Spott,
Sechste Rauhnacht – Silvesternacht im Zeichen des Papst Silvester I. Weiterlesen »
Die fünfte Nacht zählt still zurück, kein Lärmen mehr, kein falsches Glück. Sie schließt das Jahr nicht hart, nicht kalt, doch ehrlich, ohne Selbstbetrugsgestalt. Was liegen blieb, wird nun geseh’n, nicht um es neu zurechtzudreh’n. Was nicht vollendet werden konnte, darf ruh’n, weil Zeit auch Grenzen kannte. Kein Urteil fällt, kein Maß wird hart, doch
Die fünfte Rauhnacht Weiterlesen »
Die vierte Nacht hält Gegenwind, weil Wahrheit selten bequem beginnt. Was gestern noch nach Ordnung klang, steht heute prüfend im Zwiespaltgang. Kein Rauch verdeckt, was stehen bleibt, kein Wunsch, der sich davon befreit. Die Nacht fragt streng, doch ohne Zorn, wo Pflicht sich Wahrheit unterordn’. Man spürt: Nicht jeder Frieden heilt, wenn er nur lautem
Die vierte Rauhnacht Weiterlesen »
Die dritte Nacht spricht nicht von Glück, sie geht nicht sanft, sie geht nicht zurück. Kein Rauch vertreibt, was offen bleibt, kein Wort, das diese Stille heilt. Das Licht brennt klein, fast widerwillig, als wüsst es um das Unbillige. Die Nacht fragt nicht nach Schuld und Sinn, sie hält nur aus, was da ist, hin.
Dritte Rauhnacht – Nacht der Unschuld und der Zumutung Weiterlesen »
Die Nacht, die geht, spricht leise aus, was zu viel war, verlässt das Haus. Kein Wort wird ihr zurückgestellt, sie nimmt nur mit, was nicht mehr hält. Johannes steht am Rand der Zeit, nicht drängend und nicht breit bereit. Er bleibt, wo andere weitergeh’n, um tiefer noch das Licht zu seh’n. Die Rauhnacht, die vergeht,
An Johannes Namenstag – Die Rauhnacht, die vergeht – die Rauhnacht, die kommt Weiterlesen »
Die zweite Nacht tritt tiefer ein, kein Anfang mehr, kein bloßer Schein. Was gestern noch die Schwelle war, fragt heute ernst: Was wurde wahr? Der Lärm des Festes ist verraucht, was bleibt, ist das, was niemand braucht, der sich mit Worten leicht begnügt und sich vor stillen Fragen flieht. Ein Licht brennt klein, doch ohne
Die zweite Rauhnacht am 27. Dezember Weiterlesen »
Neujahr, wartet schon vor der Tür, tritt leise ein und fragt nach dir. Kein Drängen hat es, keinen Lohn, es nimmt dich an, so wie du wohnst. Die achte Rauhnacht hält noch stand, ein Fuß im Jetzt, einer am Rand. Was war, darf ruh’n, was kommt, wird klar, nicht alles neu – doch alles wahr.
Neujahr, wartet schon … Weiterlesen »