Ich empfinde Informationen wie die Gezeiten des Meeres – wie Ebbe und Flut.
Manchmal scheint Stille einzukehren, und du kannst eine Zeit lang im Meer stehen, nur bis zu den Fersen im Wasser. Manchmal bleibst du sogar trocken und gehst am Ufer über den warmen Sand.
Doch plötzlich trifft dich eine Welle – kalt.
Sie steigt bis zum Hals, und du gerätst in Hast, um wieder einmal das Ufer zu erreichen.
Wenn man zu ertrinken droht, muss man rechtzeitig ans Land gehen.
Ich liebe das Meer, aber es ist zu schnell geworden.
Irgendwann wird es notwendig, die Füße zu trocknen, selbst wenn man noch im Meer steht.
Gibt es immer Zeit, es einfach nur zu beobachten?
Du kannst jederzeit in eine Strömung geraten – und dann wird es immer schwerer, dich selbst ans Ufer zu werfen.
Wenn du die nächste Welle nicht siehst, möchtest du mit den Händen auf das Wasser schlagen.
Aber füttere lieber die Vögel mit Brot
und finde am Ufer deine eigene Welle.