Christian Rensch

Wolken

Weißt du noch, als wir im weichen Gras lagen, die Sonne unser Gesicht wärmte und der Himmel unendlich schien?
Wir schauten den Wolken hinterher, sahen Drachen, Schiffe und Gesichter, Burgen aus weißer Watte, die nur für uns existierten.
Die Zeit spielte keine Rolle, kein Handy, keine Termine, nur der Wind, das Lachen und ein Herz, das leicht war.
Heute laufen wir mit gesenktem Blick durchs Leben, hetzen von Tag zu Tag und vergessen, nach oben zu schauen.
Dabei ziehen die Wolken noch immer ihre Geschichten über uns, genau wie damals, als wir Kinder waren.
Vielleicht sollten wir uns wieder ins Gras legen, für einen kleinen Moment die Welt vergessen und den Himmel fragen, welche Träume er heute für uns bereithält.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 1

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Ein Gedicht in Schönschrift publizieren? Nutze den Handlettering-Generator und verwandle dein Gedicht in ein visuell ansprechendes Kunstwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert