Carolin Mößner

Zeiträume des Lebens

Noch nicht ich und auch nicht du,
der Natur noch tief verbunden,
und obschon seit Erdentagen wir verwandt, wird eine Zeit kommen da wir sie nicht erkannt.

Bald schon werden wir auf eigenen Füßen gehen,
Gegenwärtigkeit wird uns begleiten. Noch können wir offen und unbedarft verweilen, mit den Jahren aber werden wir ein Leben der Gegensätze teilen.

Es ist ein ewig Forschen und ein Sinnen, berauschend all dies Wunderwerk. Als Höhepunkt der Sinne, endlich die Geschlechtlichkeit, der Beginn einer ruhelosen Suche nach Sinn und Zeit.

Erwachsen werden wir sobald, der Körper geformt der Geist bereit. Bald schon wird unsere Verbundenheit schwinden und somit die Chance uns selbst zu finden.

Die letzten Jahre werden kommen, wie schnell ist uns die Zeit verronnen. Wir blicken zurück auf Wohlstand und Gier. Wer soll uns begleiten, es ist niemand mehr hier.

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