Rolf Hippler

Zwischen Bangen und Hoffen

Die Erde bebt, der Himmel schweigt,
Gezeitenströme fließen.
Es ist, als ob die Welt uns zeigt,
auf was sie angewiesen.

Glutrote Sonne und kochender Sand,
Eisberge liegen im Sterben.
Dürre und Feuer durchtoben das Land,
wer soll die Hölle einst erben?

Kriege und Hunger entvölkern die Welt,
ein Ende nicht abzusehen.
Schadstoffe bilden ein riesiges Zelt,
über den Flüssen und Seen.

Der Mensch schwingt sich auf, vernichtet, zerstört,
verschließt seine Augen vor Folgen.
Mahnende Worte, wer hat sie gehört,
sie lösen sich auf wie die Wolken.

Fauna und Flora, die ganze Welt,
soll das denn wirklich verkommen?
Wurden wir nicht als Hüter bestellt,
dafür in die Pflicht genommen?

Die Welt braucht nicht uns, wir sie umso mehr,
das sollten wir stets bedenken.
Doch wenn eines Tages sie öde und leer,
wem wollen wir sie dann noch schenken?

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1 Kommentar zu „Zwischen Bangen und Hoffen“

  1. „Die Welt braucht nicht uns“…Aber wir brauchen unsere Erde zum Leben. Wir sind die „Gäste“-nicht umgekehrt. Wir Pflegen unsere Heime, niemand brennt das Holz in der Wohnung und lagert im Schlafzimmer sein Müll, wir töten nicht unsere Haustier und tragen dann sein Fell, wir trinken nicht das Wasser aus der Toilette, wir sitzen nicht gerne in einem Raum volle Rauch und ersticken langsam… Die Natur rächt sich und nimmt das, was ihr zusteht.
    Dankeschön für dein Gedicht und deine Ansicht.

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