Chandrika Wolkenstein

Acht Stunden

Zum ersten Mal
blieb die Nacht
ohne Auftrag.

Kein Husten zog
an den Nerven.
Kein Hilferuf musste
aus dem Schlaf
gehoben werden.

Der Körper fiel
in acht dunkle Stunden,
schwerelos,
unbewacht.

Am Morgen
war das Gesicht trocken,
der Atem still.

Die Trauer kam,
legte zwei Finger
an diesen Frieden

und zog die Hand
zurück.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 1

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Ein Gedicht in Schönschrift publizieren? Nutze den Handlettering-Generator und verwandle dein Gedicht in ein visuell ansprechendes Kunstwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert