Irgendwann ist der Ofen aus.
Die Welt steht auf dem Kopf.
Der Mond spielt Geige. Der
Berg denkt nur an Feste. Der
Baum sucht den Strand. Und
die Amsel ist beim Kochkurs.
Und für all das fehlt die Idee.
Der Satz. Die Wahrheit. Das
Leben. Die Phantasie. Und
Du sitzt auf der Bank. Siehst
Dir die Welt an. Der Tag spielt
am Ufer. Der Pläne sitzen auf
dem Baum. Das Pferd steht
vor dem Tor. Eine Taube spielt
Klavier. Und ein Fisch sucht das
Meer. Der Bär isst einen Apfel.
Und ein Spatz liest einen Brief.
Ich denke an Kaffee. Und an
das Licht in der Birne. Und sehe
die Zeit, wie Sie eine Dusche
sucht. Der Mond redet mit dem
Fluss. Die Flöte wartet auf die
Post. Und der Tag spielt auf
den Klavier. Und die Worte
gehen zum Bahnhof. Und die
Phantasie steht am Hafen. Und
Dir bleibt am Ende nur Eins. Dir
bleibt nur das Cafe. Und ein Stück
Torte!
Irgendwann ist der Ofen aus.
Der Psychologe erzählt nur
Müll. Der Beichtvater weiss
auch nicht weiter. Und der
Onlineguru ist in Urlaub. Und
Du liegst auf dem Bett. Siehst
den Himmel und die Sterne.
Und denkst an Häfen und Inseln.
Und das hilft Dir auch nicht weiter.
Dann nimmst Du eine Dusche.
Und eine Rasur. Und siehst in den
Spiegel. Und das hilft dem Leben
auch nicht. Dann drehst Du Dich
im Kreis. Stehst auf dem Kopf.
Redest mit dem Kaktus. Und
findest den Hut der Hüte. Und
die Frisur der Frisuren. Und den
Blick der Blicke. Siehst den Spiegel.
Das Regal. Und den Stuhl. Und
das Bild. Und die Uhr singt ein
Lied. Und die Wolke denkt an
Walzer. Und die Welt träumt.
Und am Ende bleibt Dir nur Eins.
Dir bleibt nur das Cafe. Und
ein Stück Torte.
Irgendwann ist der Ofen aus.
Das mit der Poesie idt vorbei.
Der perfekte Satz interessiert
nicht mehr. Und auch die
Wahrheit ist ausgeträumt. Und
was das Ding sein könnte. Gold
Liebe oder der Zirkus. Kraft und
Reisen und das Abenteuer.
Denken und Spielen oder die
Kunst. Stille und Klarheit oder
das Glück. Und dann machst
du Rühreier. Schaltest den
Fernseher an. Siehst einen
Sänger, der nicht singen kann.
Und einen Psychiater der mit
drei Bällen jongliert. Und einen
Zauberer, der einen Kaffee trinkt.
Und Du findest keine Idee für all
das. Und kein Land mehr. Und
am Ende bleibt Dir nur Eins.
Dir bleibt nur ein Cafe. Und ein
Stück Torte!
Irgendwann ist der Ofen aus.
Das Meer ist weg. Der Himmel
nur Gtün. Die Wiese lebt auf
dem Kopf. Der Tag lernt
Trompete. Das Paket wartet
auf Feste. Der Bettler malt
Berge an die Wand. Die Zeit
liest das Horoskop. Der König
reist ans Meer. Das Lied fliegt
zur Wiese. (Noch mal, der Text
sagt nichts!) Also, ich stehe am
Fenster. Denke über die Sprache
nach. Und über die Welt und
das Leben. Und über das Glück
und das Pech. Und über den
Zirkus. Und den Clown und die
Zeit, die sich küssen. Und die
Worte und die Kunst, die sich
lieben. Und die Wunder und die
Lieder, die reden. Und sehe Blicke.
Und Flügel. Und das Lächeln der
Welt. Und! Und! Und! Und am Ende
bleibt Dir nur Eins. Dir bleibt nur ein
Cafe. Und ein Stück Torte!